Übung - methodium

den Namen der Übung auf die jeweiligen Übungseinheiten verwiesen. muliert. Die Logik stellt Mittel bereit, um diese Aussagen unter philosophischen net, dann kann der Eintrag in der Wahrheitswerttabelle nicht korrigiert werden,.

Teil des Dokuments

Aus: Grundlagen der Weiterbildung - Praxishilfen. Lose-Blatt-Sammlung, Systemstelle 7.40.20.28, Luchterhand: Neuwied
Ulrich Müller

Übung

Als Übung wird die regelmäßige Wiederholung
einer Handlung
oder Fertigkeit bezeichnet, um
sie zunehmend zu festigen, zu automatisieren,
zu vertiefen und zu vervollkommnen. Solches
Üben ist möglich im Hinblick z. B. auf Fertig-
keiten wie Tennis spielen, das Bedienen von
Geräten oder die Ausübung einer Kampfkunst.
Das Üben steht hier im Dienst eines
übergeordneten Zweckes, nämlich dem Ziel,
etwas sicher zu beherrschen.
Zum anderen aber kann Üben verstanden wer-
den als die Arbeit an einer besonderen inneren
Haltung oder Verfassung des Menschen, als
Weg der Selbstentwicklung, als das Bemühen
des Menschen um Vervollkommnung und per-
sönliche Reife.
Inhaltsübersicht
1 Ein Beispiel
2 Die Übung - keine Methode für die Wei-
terbildung?
3 Zu Ansatz und Struktur der Methode
3.1 Ziele und Einsatzmöglichkeiten
3.2 Didaktisch-methodische Hinweise
3.3 Zur Gestaltung von Übungseinheiten
3.4 Die rechte Übungshaltung
3.5 Übungen anleiten
4 Zur anthropologischen und bildungs-
theoretischen Bedeutung des Übens
1 Ein Beispiel
In einem Kurs zur Einführung in die Kampf-
kunst Aikido demonstriert der Leiter den Teil-
nehmern eine Wurftechnik mehrmals und auf
verschiedene Weise. Er erläutert die Form und
gibt Hinweise auf besondere Schwierigkeiten.
Anschließend finden sich die Teilnehmer paar-
weise zusammen und beginnen, die Technik zu
üben. Einer übernimmt die Rolle des "Angrei-
fers", der andere die des "Verteidigers".
Ersterer simuliert einen Angriff, woraufhin letz-
terer die Wurftechnik anwendet. Die Übenden
führen die Bewegungen zunächst sehr langsam aus. Nach jeweils zwei Wiederholungen wech-
seln sie die Rollen von Angreifer und Verteidi-
ger ab. So folgen mehrere Übungsdurchgänge
aufeinander.
Nach einiger Zeit bittet der Kursleiter alle wie-
der zusammen, macht zunächst die Technik als
Ganzes noch einmal vor, um dann einen Aspekt
herauszugreifen. Mehrmals zeigt er, wiederum
sehr langsam, welche Schritte die Grundlage der
Technik bilden. Er betont, wie wichtig eine ge-
naue Ausführung der Schrittfolge für das Gelin-
gen der Technik ist. Anschließend üben die
Teilnehmer, mit einem anderen Übungspartner,
nur die Schrittfolge. Nach einer weiteren De-
monstration - nun wieder der gesamten Tech-
nik - folgt eine erneute Übungsrunde.